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Sur les traces des contrebandiers

  • Du samedi 21 juillet au samedi 28 juillet 2012 (8 jours)
Image Sur les traces des contrebandiers

La réserve naturelle de l’alpe Veglia n’est habitée qu’en été. De là, nous randonnerons vers les villages Walser du val Formazza, en faisant un crochet par le Tessin.

guide:

Matthias Frey

prix:

(sans voyage aller-retour)

Pour les membres de l’Initiative des Alpes:Fr. 890.-, pour les non-membres: Fr. 990.-

délai d'inscription:

17 juin 2012

assurance:

L’assurance est à la charge de chaque participant/e.

information:

Pour certaines parties du parcours, il ne faut pas être sujet au vertige et avoir le pied sûr.

 

Les programmes détaillés des randonnées n'existent qu'en allemand, mais les accompagnatrices et accompagnateurs ont de très bonnes connaissances de français. En outre, le secrétariat de Brigue fournit avec plaisir des renseignements en français tous les matins: tél. 027 924 22 26.

Die Region

Aus alten Quellen ist belegt, dass schon früh an der Wiege der Auswanderung den Frauen eine eigene Souveränität und Verantwortlichkeit im Gemeinschaftsleben der Walser eingeräumt worden ist, die anderswo noch unbekannt waren. Hier kannte man bereits die Rechtsnachfolge für beide Geschlechter ("und allen iren erben, es seyen söne oder töchteren").

Weshalb aber die noch vor der Jahrtausendwende aus dem Berner Oberland ins Goms eingewanderten alemannischen Bauern bereits im 12. Jahrhundert ihre neue Heimat wieder verliessen, bleibt bis heute ein Rätsel. Dass die Weiterwanderung stattgefunden hat, belegen nicht nur alte Dokumente, Flurnamen und Sprachenklaven, sondern auch die schmucken, ursprünglichen Walserdörfer mit den charakteristischen dunklen Bauten.

Die Route

Die Wanderung bringt uns vom nur im Sommer bewohnten Naturschutzgebiet der Alpe Veglia bis zu den alten Walsersiedlungen im Pomatt, heute Val Formazza. Dazwischen schlängeln wir uns kurz ins Tessin, genauer zur Cristallina.

Der Griespass zwischen Ulrichen und Riale war lange Zeit mit der Grimsel ein bedeutender Nord-Süd-Übergang auf der Handelsroute zwischen Bern und Mailand, bis er mit der Eröffnung der Simplonstrasse, des Gotthards und der Furka zunehmend an Bedeutung verlor. Noch heute zeugen aber die schön herausgeputzten Häuschen in den zahlreichen Dörfern und Weilern des Pomatts vom bescheidenen Reichtum, den diese Nord-Süd-Verbindung ermöglicht hat. Die Siedlungen der Walser erstreck(t)en sich von Moraschg im Norden (jetzt im gleichnamigen See versunken) bis ins Val Antigorio nach Foppiano („Under dem Stalden“). Als ausdauernde Spezialisten des Landbaus in hohen und höchsten Gegenden rodeten sie den Wald und machten so das Land urbar. So haben sie sich auch auf der wunderschönen Sonnenterrasse über dem Val Antigorio niedergelassen und Saley (heute Salècchio) gegründet.

Als Sprachminderheit "leiden" die Walser unter dem Italienischen, das das ursprüngliche Walserdeutsch, das nur noch von den Alten und Älteren gepflegt wird, je länger je mehr verdrängt."... und allen iren erben, es seyen söne oder töchteren" oder "Das fortschrittliche Erbrecht der Walser."

Die Tagesetappen

Die Wanderzeit versteht sich als reine Gehzeit eines durchschnittlichen Wanderers bei guten Weg- und Witterungsverhältnissen. Programmänderungen bleiben vorbehalten.
 

Samstag, 21. Juli 2012
Individuelle Anreise nach Varzo im Val Divedro. Mit dem Bus gehts nach San Domenico und mit der Sesselbahn zur "Alpe Ciamporino". Dann auf dem Höhenweg via "La Balma" zur "Alpe Veglia". Übernachten im Albergo. Einkaufsmöglichkeit.

Aufstieg: 115 m, Abstieg: 282 m, ca. 2 Stunden
 

Sonntag, 22. Juli 2012
Über den "Passo di Valtendra" und die "Scatta d'Orogna" durch das "Val Buscagna" auf die "Alpe Dèvero", dann weiter nach "Crampiolo". Einkaufsmöglichkeit in Ponte. Übernachten im Albergo.

Aufstieg: 862 m, Abstieg: 981 m, ca. 6-7 Stunden
 

Montag, 23. Juli 2012
Von "Crampiolo" über die "Bocchetta della Valle" zu den "Laghi Büsin" und über den gleichnamigen Pass zur "Alpe Vannino". Übernachten im Rifugio des CAI.

Aufstieg: 902 m,  Abstieg: 475 m, ca. 5 Stunden


Dienstag, 24. Juli 2012
Von der "Alpe Vannino" über den "Passo Nefelgiù" nach "Riale"/Cheerbäch. Übernachten im Hotel.

Aufstieg: 256 m, Abstieg: 721 m, ca. 5 Stunden
 

Mittwoch, 25. Juli 2012
Von "Riale" gehts auf den Griespass und über den "Passo del Corno" ins gleichnamige Tal zur "Capanna Corno Gries". Übernachten in der SAC-Hütte.

Aufstieg: 751 m, Abstieg: 162 m, ca. 5 Stunden
 

Donnerstag, 26. Juli 2012
Von der "Capanna Corno Gries" via "San Giacomo" / Valdesch gehts auf der "Via alta Bedretto" zur "Alpe di Vallegia". Durch das "Val Cassinello" und über die wenig bekannte "Bassa di Folcra" zur "Capanna Cristallina". Übernachten in der SAC-Hütte.

Aufstieg: 1'027 m, Abstieg: 790 m, ca. 7 Stunden
 

Freitag, 27. Juli 2012
Dem "Lago Sfundau" entlang Abstieg zur Strasse, die zur Staumauer des "Lago dei Cavagnöö" führt. Es folgt ein teilweise steiler Aufstieg zum höchsten Punkt der Woche, zum "Passo Grandinagia" (2'698 m). Abstieg nach "San Giacomo" und im leichten Aufstieg über den gleichnamigen Pass und via "Alpe Toggia" nach Riale. Übernachten im gleichen Hotel.

Aufstieg: 547 m, Abstieg: 1'392 m, ca. 8 Stunden


Samstag, 28. Juli 2012
Wir folgen dem Talweg zum breitesten Wasserfall Europas, dem "Cascata del Toce" (Tosafall), durch alte Walsersiedlungen (Canza/Früduwald, Brendo/In dä Brendu, Ponte/Zumschtäg, San Michele/Tugwald, Chiesa/Zer Chilchu) nach Fondovalle/Stafuwald. Dort zweigt der Stationenweg nach "Altillone" ab. Leichter Aufstieg im Wald bis "San Antonio". Es folgt eine sehr schöne Höhenwanderung bis "Salècchio superiore", bevor wir via "Salècchio inferiore" nach "Passo" zur Bushaltestelle absteigen. Von dort gehts mit dem Bus bis Domodossola.

Aufstieg: 309 m, Abstieg: 712 m, ca. 7-8 Stunden

Conférence ITE 18./19.05.2012 (PDF, 1482 KB)

Conférence "Tourisme dans les régions alpines" organisé par l'Initiative Transport Europe ITE et Leventina vivibile

Inscription

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Initiative des Alpes

"L'initiative des Alpes" (iniziativa da las alps en romanche) est une association suisse pour la protection des Alpes. L'association a été créée à la fin des années 1980 lorsque des écologistes de la région du Saint-Gothard ont lancé une initiative populaire visant à réduire la traversée routière des Alpes pour le transit. L'initiative intitulée « Pour la protection des régions alpines contre le trafic de transit » a été acceptée en votation le 20 février 1994.

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